Meine Anfaenge in der Modellfliegerei liegen Mitte der 60er Jahre, mein Vater
beschloss eines Tages, "wir machen das
jetzt"
Unser erster Segler war ein Graupner "Clou", 2-achs gesteuerter Segler mit 2400
mm Spannweite, ausgeruestet mit einer
Graupner/Grundig "variophon" Tipp-anlage. Der Clou hatte auch eine Motoraufsatz,
mit welchem er auf Hoehe kommen
sollte. Nur baute mein Vater nach dem Motto "viel hilft viel" einen etwas
groesseren Motor ein als den empfohlenen.
Dies hatte zur Folge, dass der Clou beim ersten Start einen Looping nach dem
anderen flog, und unkontrollierbar war, da
der Motor sich ja nicht abstellen liess. Nach etlichen loops hatten die Flaechen
dann genug davon, und verabschiedeten
sich...
Na ja, der Clou wurde repariert, und die naechsten Fluege mit dem richtigen
Motor, sahen schon mehr wie "kontrollierte"
Fluege aus. Natuerlich wurde der danach noch etliche Male beschaedigt und
repariert, aber nach und nach lernten wir mit
ihm die RC-Fliegerei. Danach kam dann eine Prozession so ziemlich aller
Graupner-segler der Aera, Amigo, Cirrus,
Cumulus 2800, Foka. Sogar einen Abstecher in die Motorfliegerei haben wir
gemacht, aber ziemlich schnell wieder
aufgegeben.
Danach kam eine laengere Pause in der Modellfliegerei, aber Ende der 80 er habe
ich wieder angefangen, diesmal in
Caracas, Venezuela, wohin wir mittlerweile umgezogen waren, dort beschraenkte
sich die Modellfliegerei auf Hangflug,
zunaechst noch mit unserem altgedientem Graupner Cumulus, und spaeter dann mit
Hangflitzern aus den USA,
hauptsaechlich Modelle von Bob Martin, der Coyote und der SR-7.
Dann eine erneute Pause, diesmal bedingt durch Heirat, Kinder, und anderweitige
Kleinigkeiten......
Und Ende der 90er dann ein erneuter Wiederanfang, diesmal mit einer Ur-Alpina,
und seitdem lassen mich die grossen
Segler einfach nicht mehr los..
Die Alpina hat einiges durchgestanden, und diente mir als Erprobungstraeger fuer
einige Sachen, z.B. habe ich zuerst die
zentralen Servos fuer QR und SK ( elende Fummelei beim Aufruesten ) mit
individuellen Servos in den Flaechen ersetzt,
und sie spaeter dann auch noch mit Woelbklappen ausgeruestet. Irgendwann ist sie
dann mal abgestuerzt, die Flaechen
waren nicht reparabel, aber den Rumpf habe ich behalten.
Im Jahre 2001 sind wir dann nach Cincinnati, Ohio in den USA umgezogen. Die
Gegend hier ist flach, also eine ganz
andere Fliegerei als in Caracas. Mittlerweile hatte ich mir eine Alpina 4001
zugelegt, konnte mich aber nie recht mit den
Windenstarts anfreunden, also : elektrifizieren !
Da kam der Rumpf meiner alten Alpina noch mal zu Ehren, bevor ich der Alpina
4001 die Nase absaege, wollte ich
natuerlich sicher sein dass das Ganze auch funktioniert !
Also habe ich die Flaechen der 4001 an den alten Rumpf angepasst, und den E-antrieb
eingebaut und siehe da ! Es funzte
wirklich !
Also wurde der E-Antrieb dann in den 4001 - Rumpf eingebaut.
Mein Klub hier sind die
VOA Silent Flyers,
wir fliegen auf dem Gelaende wo sich frueher die Sendeanlagen der
Voice
Of
America
befanden,
welches jetzt ein oeffentlicher Park ist.
Unser Platz auf dem VOA-Gelaende ist nur fuer E-Flug und Segelflug zugelassen,
weswegen wir unsere F-Schlepp
Aktivitaeten beim benachbarten
GCRCC
( Gretaer
Cincinnati Radio Control Club ) durchfuehren,